Forscher aus Südkorea untersuchten den Effekt der Bleikonzentration im Blut auf die Intelligenz und Persönlichkeitsfaktoren bei Schulkindern. Dabei wurden zwei Jahrgänge untersucht. Keines der Kinder überstieg die Konzentration von 100 µg/ l, die in den USA als höchst zulässige Konzentration gilt. Die Schulkinder wurden aufgrund der gemessenen Bleiwerte in eine Gruppe mit hoher und eine mit niedriger Bleibelastung eingeteilt. Die IQ-Scores der Gruppe mit höheren Bleibelastungen waren etwa vier Punkte niedriger als die der Gruppe mit niedrigeren Bleispiegeln. Auch die Scores für Hyperaktivität und Autismus waren in der ersten Gruppe höher als in der anderen. Die Ergebnisse der Studie stimmen mit den Resultaten anderer Studien überein, dass eine chronische Bleibelastung die Intelligenz von Kindern vermindert.

Referenz:
Dae-Seon Kim et al: Effects of blood lead concentration on intelligence and personality in school children; Molecular & Celluar Toxicology, published online 2 May 2010

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