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D i a g n o s t i k
Bei ADHS:
Mikronährstoffmängel beheben und Störfelder erkennen
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In Deutschland sind mehr als 5 Prozent der unter
17-Jährigen von einem ADHS-Syndrom betroffen, so ein Bericht von Spiegel online
vom 05.09.2011. Sie sind zappelig, unkonzentriert, unaufmerksam, vorlaut oder
verträumt, und aufgrund ihres Chaos im Kopf können sie dem Unterricht nicht
folgen. Darunter leiden Erzieher, Lehrer und Mitschüler, doch am meisten
natürlich die betroffenen Kinder und Jugendlichen selbst.
Bei ADS/ ADHS gehen die Wissenschaftler von einer Veränderung des
Botenstoffwechsels, insbesondere von Dopamin, Noradrenalin und Serotonin, aus.
Botenstoffe sind Signalmoleküle, die z.B. die Stimmung, die Aufmerksamkeit, die
Kreativität oder die Lernfähigkeit stark beeinflussen. Die Veranlagung für ein
ADS-/ ADHS-Syndrom können genetisch bedingt sein; zwischenzeitlich werden immer
mehr Faktoren bekannt, die ebenfalls mit einem ADHS-Syndrom in Zusammenhang
gebracht werden, wie z.B. Lebensmittelunverträglichkeiten, Umweltgifte und
Mikronährstoffmängel...weiter
G e h i r n
Ernährung und
Lernfähigkeit
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Im ORF/ Radio Burgenland wurde am 13.09.2011 eine Sendung zum Thema
„Ernährung und Lernfähigkeit“ ausgestrahlt.
Mit Beginn des neuen Schuljahres ist es besonders wichtig, dass das Gehirn
effizient arbeiten kann. Dazu bedarf es entsprechender Nährstoffe. Makro- und
Mikronährstoffe haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Gehirnzellen, da sie
auch für die Bildung von Neurotransmittern unentbehrlich sind. Neurotransmitter
sind chemische Botenstoffe, die Signale von Zelle zu Zelle weiterleiten. Im
Gehirn dirigieren die Neurotransmitter auch Gedächtnis, Sprache,
Aufnahmefähigkeit und logisches Denken. Kein anderes Organ ist gegenüber groben
Ernährungsfehlern sensibler als das Gehirn. Die grauen Zellen können Nährstoffe
leider nicht speichern und brauchen ständigen Nachschub. Eine Hauptenergiequelle
für die Gehirnzellen sind die Kohlenhydrate, wobei es nicht entscheidend ist, in
welcher Menge die Kohlenhydrate aufgenommen werden, sondern in welcher
“Verpackung”. Optimale Energie liefern komplexe Kohlenhydrate, z.B. Getreide,
Kartoffeln, Nudel- oder Gemüsegerichte. Auch die Eiweißversorgung spielt eine
wichtige Rolle, da einige Eiweißbausteine, bestimmte Aminosäuren, für den Aufbau
von Neurotransmittern benötigt werden.
Der Botenstoff Serotonin wird aus Tryptophan gebildet und unterstützt die
Konzentrations-, Merk- und Denkfähigkeit...weiter
S t u d i e
n
Ferritin und ADHS
Chinesische Wissenschaftler führten eine Metaanalyse zur Beurteilung eines
möglichen Zusammenhangs zwischen den Ferritinspiegeln und der Empfänglichkeit
für das ADHS-Syndrom durch. In die Metaanalyse wurden fünf kontrollierte Studien
mit 258 ADHS-Patienten und 138 Kontrollpersonen einbezogen.
Es zeigte sich eine deutliche Assoziation zwischen den Ferritinspiegeln und der
Anfälligkeit für eine ADHS-Symptomatik.
Referenz:
Zhengzhou Li-Na et al.: Relationship between serum ferritin levels and
susceptibility to attention deficit hyperactivity disorder in children: a meta
analysis; Clinical research 2011, Vol 13, Issue (9): 722-724
Eisen- und Vitamin-D-Mangel
bei Heranwachsenden mit chronischer Müdigkeit und Kreislaufproblemen
Mehr als 10 Prozent der Heranwachsenden klagen über schwere Müdigkeit und/
oder Kreislaufprobleme. Studien bei Erwachsenen zeigten Zusammenhänge zwischen
einem Eisenmangel und Müdigkeit und eine Korrelation zwischen niedrigen
Vitamin-D-Spiegeln und Schmerzzuständen.
US-Wissenschaftler untersuchten jetzt in einer Studie mit 188 Heranwachsenden
den Zusammenhang zwischen Eisenstoffwechsel, Vitamin-D-Spiegel und
Kreislaufproblemen/ Müdigkeit. Dabei wurde ein signifikanter Zusammenhang
zwischen niedrigen Vitamin-D-Spiegel und Kreislaufproblemen festgestellt.
Außerdem wurden relativ häufig niedrige Ferritinspiegeln gemessen.
Referenz:
Antiel RM et al.: Iron insufficiency and hypovitaminosis d in adolescents with
chronic fatique and orthostatic intolerance; South Med. J 2011 Aug; 104(8):
609-11
Weitere Studien:
- Folsäure und Hirnleistungsfähigkeit
- Eisenmangel und Bleibelastung
- Vitamin B1 und Hirnleistung
- Vitamin K schützt Neuronen
- Serum-Vitamin-D-Konzentrationen und Depressionen bei jungen Erwachsenen
- Vitamin-D-Mangel fördert psychotische Symptome bei Heranwachsenden
Über diese Homepage
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Mikronährstoffe haben ein nicht zu unterschätzendes
Potential. Sie wirken mittelbar oder unmittelbar auf den
Neurotransmitterstoffwechsel und auf den Energiestoffwechsel. Für Kinder ist
eine ausgewogene Mikronährstoff-versorgung u.a. wesentlich im Hinblick auf
Hirnentwicklung, Verhalten und Intelligenz.
Der Hirnstoffwechsel des Kindes ist auf eine ausreichende Verfügbarkeit
"hirnaktiver Substanzen" angewiesen. Allerdings ist es in der heutigen
schnelllebigen Zeit nicht mehr so einfach, alle Vitamine, Mineralstoffe,
Spurenelemente, Aminosäuren und Fettsäuren über die Nahrung aufzunehmen.
Die Frage vieler Eltern stellt sich:
Was soll ich meinen Kindern auf den Teller geben? Fehlen dem Kind
lebenswichtige Vitalstoffe, und wenn - welche und wie finde ich das heraus?Diese Homepage klärt auf. |
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