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Der Einfluss
der Mikronährstoffversorgung
auf die Schulleistung der Kinder
Wie Eltern ihren
Kindern beim Schulstress helfen können
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Für einen guten
Hirnstoffwechsel
braucht der Stoffwechsel auch
hirnaktive Mikronährstoffe!
Bild: pressmaster,
fotolia.com |
In vielen Bundesländern hat jetzt wieder die Schule begonnen. Für die
meisten Schüler ist dieser „Neustart“ eines neuen Schuljahres mit etlichen
guten Vorsätzen behaftet. Der Leistungsdruck in der heutigen Gesellschaft
macht ja auch vor unseren Kindern nicht Halt. Kinder haben oftmals
Schwierigkeiten, sich sechs bis acht Stunden in der Schule zu konzentrieren
und dann zu Hause weiterzupauken. Das Gelernte wird schlecht oder gar nicht
behalten, schließlich schaltet man einfach ab und geht nur noch mit
Widerwillen in die Schule. Die Folgen sind zunehmend schlechtere Zensuren
und mit der Zeit auch deprimierte Kinder. So manche Eltern stellen sich die
Frage, wie sie ihren Kindern in ihrem Schulstress helfen können.
Um den Schulalltag gut bewältigen zu können, muss natürlich der
Hirnstoffwechsel optimal funktionieren. Was ist dafür erforderlich? In
erster Linie eine ausreichende Versorgung mit allen Mikronährstoffen, die
das Gehirn zur Erfüllung seiner Aufgaben benötigt und der Verzicht auf
Nahrungsmittel, die sich nachteilig auf die Hirnfunktion auswirken.
Der Einfluss der Ernährung auf die Intelligenzleistungen wird häufig
unterschätzt. Dass die Deutschen zu fett, zu süß und zuviel Fastfood essen
unterstreicht auch Siegfried Lehrl, Medizinpsychologe und Vorsitzender der
Gesellschaft für Gehirntraining. Er betont, dass ein Großteil der
Bevölkerung heute viel schlechter essen würde als früher. Bis in die
neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts war ein stetiger Anstieg des
Intelligenzquotienten zu verzeichnen; seither kann man in einigen westlichen
Staaten einen Rückgang des IQs beobachten.
Die meisten Kinder und Jugendliche der heutigen Zeit sind bei dem, was sie
essen, sehr von äußeren Faktoren abhängig. Gegessen wird was „in“ ist, was
schmeckt, schon fertig ist oder schnell in den Ofen geschoben werden kann.
Die ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Spurenelementen, Aminosäuren und
Fettsäuren bleibt auf der Strecke. Folgen wie Müdigkeit, Unkonzentriertheit
und Zerstreutheit werden mit den Ernährungsgewohnheiten gar nicht in
Zusammenhang gebracht.
Im Rahmen der kanadischen Children´s Lifestyle and School Performance Study
wurden die Ernährungsgewohnheiten von 5.000 Schülern untersucht. Es zeigte
sich, dass die Schüler mit dem höchsten Verzehr von Obst und Gemüse und der
niedrigsten Fettaufnahme bei Lese- und Rechtschreibetests am besten
abschnitten.
Ein Mangel an Mikronährstoffen kann aber auch trotz relativ ausgewogener
Ernährung entstehen, dann, wenn aufgrund einer langandauernden
Stresssituation, z.B. Prüfungsvorbereitungen, Lerndruck etc., ein erhöhter
Bedarf besteht, der vorübergehend nicht mehr mit der Nahrung gedeckt werden
kann.
Ein Mikronährstoffmangel bei Kindern und Jugendlichen sollte man keinesfalls
verharmlosen, da bestimmte Vitalstoffe u.a. an der Bildung der
Nervenbotenstoffe und an den Gehirnstrukturen beteiligt sind. Dadurch haben
diese Mikronährstoffe auch Einfluss auf die Hirnleistungsfähigkeit und auf
die psychische Befindlichkeit. Zu solchen hirnaktiven Mikronährstoffen
zählen einige Aminosäuren wie Tyrosin, Tryptophan, Serin oder Glutamin, da
sie Vorläufersubstanzen bestimmter Botenstoffe sind oder selbst als
Neurotransmitter fungieren und damit die Konzentrationsfähigkeit, die
Gedächtnisleistung, das Verhalten, die Stimmung und die Kreativität
wesentlich beeinflussen. Andere Mikronährstoffe wie B-Vitamine sind am
Stoffwechsel der Aminosäuren oder Neurotransmitter beteiligt oder werden für
den Aufbau der Nervenzellen benötigt. Auch der Energiestoffwechsel ist
mikronährstoffabhängig. Wenn die Zellenergie aufgrund eines Mangels z.B. an
Carnitin, Coenzym Q10 oder Vitamin B1 ins Stocken gerät, ist es nicht
verwunderlich, dass man trotz ausreichenden Schlafes ständig müde ist und
dem Unterricht nicht mehr folgen kann.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass eine gesunde vollwertige Ernährung
die Voraussetzung für eine gute Hirnleistung ist. Vermeiden Sie möglichst
gesättigte Fettsäuren, wie sie z.B. in fetter Wurst, in Fleisch oder in
Pommes enthalten sind. Reduzieren Sie einfache Kohlenhydrate wie
Weißmehlprodukte und Zucker. Stattdessen bereiten Sie die Speisen mehr mit
frischem Gemüse, Vollwertreis und Vollwertgetreideprodukten zu. Verwenden
Sie wertvolle Öle, die größerer Mengen an Omega-3-Fettsäuren enthalten wie
Walnussöl, Hanföl oder Leinöl. Entlassen Sie Ihr Kind nicht ohne
vollwertiges Frühstück vom Tisch.
Wenn Ihr Kind unkonzentriert ist, an Lernstörungen leidet und/ oder
verhaltensauffällig etc. ist, fehlen ihm möglicherweise hirnaktive
Substanzen - also Mikronährstoffe, die benötigt werden, um Botenstoffe zu
bilden, um den Energiestoffwechsel anzukurbeln oder um anderweitig
stimulierend auf das Nervensystem zu wirken. Leider sieht man einem Kind
oder Jugendlichen einen Mangel von außen nicht an. Um die fehlenden
Substanzen zu ermitteln, ist daher eine genaue Blutanalyse angezeigt, wie
z.B. der DCMS-Neuro-Check des Diagnostischen Centrums. Eine solche
Mikronährstoffanalyse des Blutes schlüsselt genau auf, welche Biomoleküle
fehlen und zugeführt werden sollten. Anhand einer individuellen
Mikronährstoff-Therapie können die Mikronährstoffspeicher gefüllt werden,
und das Nervensystem kann sich auf natürliche Art und Weise entspannen.
Dadurch kann die Konzentrations- und Merkfähigkeit deutlich zunehmen.
Weitere Infos unter: www.diagnostisches-centrum.de.,
© DCMS GmbH, August 2008
Pressekontakt:
Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik
und Spektroskopie DCMS GmbH
Löwensteinstr. 9
97828 Marktheidenfeld
Tel. 0049/ (0)9394/ 9703-0
E-Mail:
diagnostisches-centrum@t-online.de
www.diagnostisches-centrum.de
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