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Mikronährstofftherapie
– eine sanfte Therapieform
bei ADHS
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Wenn Kinder hyperaktiv
sind,
unkonzentriert oder verträumt,
fehlen oftmals hirnaktive
Mikronährstoffe.
Bild: Jose Manuel Gelpi,
fotolia.com |
Nach Aussage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) vom Mai 2008
leidet derzeit eine halbe Millionen Kinder in Deutschland an ADHS. Die
klassische Behandlungsmethode ist seit vielen Jahren die Gabe von
Stimulantien wie Methylpenidat, einem Wirkstoff aus der Gruppe der
Ampethamine. Die Wirkung dieses Medikaments beruht auf einer Stimulierung
des dopaminergen und noradrenergen Neurotransmittersystems.
Die langfristige Gabe dieses Medikamentes ist allerdings in vielen Kreisen
umstritten. Von Seiten der Politiker wird der hohe Anstieg des Einsatzes von
Präparaten gegen ADHS als bedenklich eingestuft. In der Altersgruppe der
Elf- bis Vierzehnjährigen liegen diese Mittel jetzt an der Spitze, noch vor
Arzneimitteln gegen Erkältung, zur Fiebersenkung und Schmerzlinderung – so
die Aussage der Parlamentarischen Staatssekretärin im
Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk.
Viele Menschen sind deshalb auf der Suche nach alternativen
Behandlungsformen. In der Orthomolekularen Medizin, also in der
Mikronährstoffmedizin, gibt es mehrere Ansätze dafür, den Hirnstoffwechsel
auf sanfte Art und Weise wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die
biochemischen Zusammenhänge zwischen Mikronährstoffen und der Synthese von
Neurotransmittern sind hinreichend bekannt. Für den Stoffwechsel der
Katecholamine Dopamin und Noradrenalin spielen die Aminosäure Tyrosin und
der Mineralstoff Magnesium eine Schlüsselrolle, aber auch weitere
Mikronährstoffe wie Eisen, Vitamin C, Kupfer, Vitamin B6 und andere müssen
ausreichend verfügbar sein.
ADHS ist sicherlich keine Mikronährstoffmangelerkrankung im klassischen
Sinne wie eine Vitaminmangelerkrankung, z.B. Skorbut oder Beriberi; dennoch
sind Mikronährstoffmängel bei Kindern mit der Diagnose ADHS recht häufig.
In der Orthomolekularen Medizin wird nicht ADHS an sich behandelt, sondern
es wird eine Brücke geschlagen von der ADHS-Symptomatik zu den entsprechend
möglichen Mikronährstoffmängeln. Ziel ist es, den Hirnstoffwechsel auf allen
Ebenen positiv zu beeinflussen. Nicht nur das dopaminerge und noradrenerge
System werden reguliert, sondern auch alle anderen für den Hirnstoffwechsel
und für das Verhalten relevanten Neurotransmitter werden berücksichtigt:
Dazu gehören z.B. Acetylcholin und Glutaminsäure, die für die
Hirnleistungsfähigkeit erforderlich sind, oder Serotonin, der so genannte
„Glücksbotenstoff“, oder Gammaamino-buttersäure (GABA), die einen
beruhigenden Effekt hat. Aminosäuren spielen hierbei eine besondere Rolle:
Bestimmte Aminosäuren sind an sich schon wichtige Neurotransmitter wie
Glycin, Glutamin oder Glutaminsäure, und manche sind Vorläufersubstanzen von
wieder anderen Botenstoffen wie Serin (daraus Acetylcholin), Tyrosin/
Phenylalanin (daraus Dopamin und Noradrenalin), Tryptophan (daraus Serotonin)
oder Glutamin (daraus GABA).
Auch die Reizweiterleitung der Nervenzelle und das Milieu der Nervenzelle
ist mikronährstoffabhängig, z.B. von bestimmten Fettsäuren und B-Vitaminen,
und findet in der Orthomolekularen Medizin Berücksichtigung.
Bei ADHS ist es sinnvoll, den Energiestoffwechsel der Zelle positiv zu
beeinflussen, was die Voraussetzung bildet, dass das Kind überhaupt wach,
konzentriert und aufmerksam sein kann. Auch hier haben bestimmte
Mikronährstoffe eine wesentliche Stoffwechselfunktion, wie z.B. Carnitin,
Coenzym Q10, Magnesium oder Vitamin B1.
Die Mikronährstofftherapie ist eine sanfte Therapie mit körpereigenen
Substanzen und kann den ganzen Stoffwechsel positiv beeinflussen. Ein
günstiger Nebeneffekt kann z.B. sein, dass das Immunsystem gestärkt wird,
dass die Allergieneigung abnimmt oder eine lang angestrebte
Gewichtsreduktion eintritt.
Bei Verdacht auf ADS/ ADHS ist es allemal einen Versuch wert, den
Hirnstoffwechsel des Kindes mit sanften Methoden zu regulieren, bevor man
auf stärkere Mittel zurückgreift. Die Voraussetzung für eine effektive
Mikronährstofftherapie ist allerdings, dass die Mikronährstoffe, die dem
Kind fehlen und gegeben werden sollten, exakt herausgefunden werden - was
nur anhand einer genauen Blutanalyse möglich ist.
Das Diagnostische Centum für Mineralanalytik und Spektroskopie hat einen
genauen Check-up entwickelt, den
DCMS-Neuro-Check, der bei ADHS, bei
Verdacht auf ADHS oder bei Lernstörungen sinnvoll ist. Alle für den
Hirnstoffwechsel und Energiestoffwechsel relevanten Vitamine, Mineralstoffe,
Spurenelemente und Aminosäuren werden in dieser Laboranalyse getestet, und
die Analyse wird entsprechend ausgewertet, so dass sofort mit einer
zielführenden Mikronährstofftherapie begonnen werden kann. Diese Therapie
ist selbstverständlich auch für viele Erwachsene eine gute Möglichkeit, das
Nervensystem zu stabilisieren.
Weitere Infos unter: www.diagnostisches-centrum.de.,
© DCMS GmbH, Juli 2008
Pressekontakt:
Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik
und Spektroskopie DCMS GmbH
Löwensteinstr. 9
97828 Marktheidenfeld
Tel. 0049/ (0)9394/ 9703-0
E-Mail:
diagnostisches-centrum@t-online.de
www.diagnostisches-centrum.de
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