|
|
Glukose - der
Energielieferant für das Gehirn
|

|
| Bild: Jan Schuler, fotolia.com |
|
Das menschliche Gehirn macht nur zwei Prozent des gesamten Körpergewichts aus,
dennoch benötigt dieses Organ etwa 20 Prozent der Gesamtenergie.
Der Hauptenergielieferant für unser Gehirn ist die Glukose. Damit das
stoffwechselaktive Organ seine Funktionen erfüllen kann, ist es auf einen
konstanten Blutzuckerspiegel angewiesen. Bei einem niedrigen oder schwankenden
Blutzuckerspiegel kann es sehr leicht zu Müdigkeit, Konzentrationsschwäche,
Aggressivität, Leistungsabfall etc. kommen. Um eine gleichbleibende
Glukosezufuhr zu erreichen, kommt es letztlich auf die Qualität der
Kohlenhydrate an.
Bevorzugt werden sollten daher Kohlenhydrate mit einem niedrigen glykämischen
Index. Kohlenhydrate also, die die Glucose nur langsam freisetzen. Zu ihnen
gehören Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse.
Wenn Lebensmittel gegessen werden, die den Blutzuckerspiegel momentan stark
ansteigen lassen, ist das Gehirn zwar kurzfristig mit ausreichend Glukose
versorgt, innerhalb kürzester Zeit jedoch sinkt der Glukosespiegel wieder rapide
ab. Die Ursache hierfür ist, dass das Gehirn von dem Glukoseschub nur einen
gewissen Anteil aufnehmen kann,
weil das Stoffwechselhormon Insulin dafür sorgt, dass die überschüssige Glukose
anderweitig verstoffwechselt wird.
Vermeiden Sie also möglichst Nahrungsmittel mit einem hohen glykämischen Index
wie Weißmehlprodukte, geschälten weißen Reis, Zucker, gesüßte Limonaden. Achten
sie auch auf Zuckerfallen wie Glukose in manchen Obstsorten (z.B. Trauben,
Datteln), industriell verarbeitete Müslis mit viel Zucker, Obstsäfte etc.
Sollten ab zu Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index wie z.B. weißer
polierter Reis oder helle Nudeln zubereitet werden, ist es sinnvoll, diese mit
ballaststoffreichen Lebensmitteln, z.B. mit Gemüse, zu kombinieren.
Ständig schwankende Blutzuckerspiegel können nicht nur Stimmung und Verhalten
des Kindes beeinträchtigen, sondern auch den Intelligenzquotienten. Forschungen
am Massachusetts Institute of Technology ergaben einen massiven Unterschied,
nämlich 25 Prozent, zwischen den IQ-Werten von Kinder, die sich im Hinblick auf
den Konsum von Zucker und anderen raffinierten Kohlenhydraten im Spitzenfünftel
der Bevölkerung befanden, und den Kindern im unteren Fünftel. Ein schwankender
Blutzuckerspiegel wurde in einer weiteren, von der Swansea University
durchgeführten Studie mit schwacher Aufmerksamkeit, schlechtem Gedächtnis und
aggressivem Verhalten assoziiert.
Glukose - der Energielieferant für das Gehirn
Auf die richtigen Fette kommt es an
Aminosäuren -
Baumaterial für das Gehirn
zurück Ernährung
|